So. Am Freitag haben wir uns vollkommen im Sinne unseres Orientation Days informieren und zulabern lassen.
Besonders interessant waren für mich der Part „How to study sucessfully“ und so ein offenes Gespräch mit einem Schweden über – aufgepasst – die Schweden. Wie abwegig. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht ein paar interessante Weisheiten aufgeschnappt hätte, die ich euch jetzt hier und heute präsentiere.
“King at night, and king at day” (was so viel bedeuten soll, wie: Wer feiern kann, der kann auch arbeiten. Ne, Papa, den Spruch kennst du.)
“We drink and don’t take drugs” (Und wenn sie Drogen nehmen dann heimlich. Es ist wohl eher verschmäht.)
“Good planning!!!”
Adé Spontanität.
Zum Letzten ist zu sagen: Die Schweden planen echt alles. Meine Spontanität muss ich für dieses Jahr aufgeben. Das hat schon damit angefangen, dass man sich vor einigen Monaten für die Kurse anmelden musste. Und jetzt: Man muss für Partys Tickets im Voraus kaufen. Ohje. Und die kauft man nicht einfach so ein Tag vorher. Nein man muss genau planen wann, denn es gibt bestimmte Verkaufsdaten. Und für die größeren Partys muss man auch mal ne Nacht vorher anstehen. Wo wir beim nächsten Thema wären. Die Schweden stehen gerne an – sie lieben Queuing. Und die Kette darf auch nicht so einfach mittels vordrängeln durchbrochen werden. Wer das tut, wird verflucht – glaub ich. Naja und so haben wir das beim Welcome BBQ auch getan. Mein Gott waren die Schlangen lang. Ob bei den Getränken, Hot Dogs oder an der Schlange für die Tickets zur nächsten Party (ein original schwedisches Essen). Also hab ich mal alle drei mitgenommen. Natürlich hintereinander. Am besten immer mit jemanden anstellen oder seinen Vorder — oder Hintermann ansprechen, sonst wird’s totlangweilig.
Dosen, Essen & Mikrowellen.
So jetzt noch ein anderes Thema. Und das ohne galanten Übergang. Aber muss ja auch nicht immer. Tupperware. Meine Oma freut sich sicherlich wahnsinnig wenn sie hört was hier loos ist bezüglich ihrer heißgeliebten Tupperware. Und vorweg: Ja, ich hab sie auch schon gekauft. 2 Dosen unterschiedlicher Größe. Ich bin also auch schon ein Opfer. Aber ihr werdet mich verstehen, wenn ich euch sage, dass es keine Mensa an der Uni gibt. Nur ein paar Restaurants. Die aber schweineteuer sind…naja jedenfalls für arme Studenten. Und so ist es hier Usus, dass jeder Student am Abend vorher (!!!) – ich sags ja, gute Planung ist alles – sein Essen für den nächsten Tag vorkocht. In der Univeristät gibt es dann Räume mit Mikrowellen, und dort stehen sie Schlange (das kommt alles immer wieder) und wärmen das Essen auf. Wiedermal ein lustiges Schlussbild.
In diesem Sinne: Lobet die Mensa!
Eure katrin
1 Kommentar:
Hast du gestern schon geplant was du dir heute zu essen kauftst, damit du morgen weißt, was du kochen musst, weil du Montag Lust hast es zu essen?
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