Montag, 18. August 2008

Mein Zimmer, mein Bad und mein Gemeinschaftsraum

Nun mal zu den Räumlichkeiten in denen ich lebe und lerne.
Also ich wohne hier in Ryd. Das ist Linköpings größtes und berühmt berüchtigtes Studentenviertel. Jedenfalls wohnen hier fast alle. Dementsprechend ist alles sehr studentisch. Welch kluge Worte heute aus mir sprudeln. Verzeiht mir. Hier gibt’s ein Einkaufszentrum, einen Club und es ist nicht weit von der Universität. So 10-15min mit dem Fahrrad. Wenn man körperlich fit ist =) Ich wohn hier auf einem Korridor mit wie ich erfuhr 7 anderen Schwedinnen bzw. Schweden. Ich hab bis jetzt nur 4 gesichtet. Aber die sind bisher alle sehr nett. Außerdem gibt’s außerhalb der Wohnheime Waschhäusschen, wo jeder seine Wäsche waschen kann (ach, nee) und das auch noch für lau und umme. Weil man weder Waschgang noch Waschpulver bezahlen muss. Angeblich dosiert das die Maschine eigenhändig! Respect to the washing machine! Aber ich hab das noch nicht ausprobiert. We will see.

Zu meinem Zimmer: Unerwartet groß und geräumig zeigt es sich. Und leider auch im Erdgeschoss. Das hat Vor- und Nachteile: Wenn man viele Möbel und Kisten zu schleppen HÄTTE dann wäre es sicherlich sehr praktisch diese einfach durchs Fenster reinzuschieben. Im Gegenzug dazu heißt das aber auch, dass ich ebenerdig bin mit allen, die so am Haus vorbei gehen. Besonders toll, wenns draußen dunkel ist. Also: Immer schön die schwedischen Gardinen zuziehen…in diesem Falle sind das, achtung! Im Fenster integrierte Jalousien. Das heißt die sind zwischen den Fensterscheiben. Was die Technik heutzutage alles so schafft. Meine Herren. Naja so kann ich wenigstens auch die Leute beobachten, die da draußen sind. Auch ganz spannend. Und nein, falls die Frage jetzt kommt: Ich hab nicht so ein Kissen mit dem ich über der Fensterbank hänge und den ganzen Tag stalke. Das ist wenn dann alles rein zufällig.

By the way: das Zimmer ist super ausgestattet. Ich hab jede Menge Holz in den Hütten. Soviel Kram hab ich gar nicht, der alles in die Schränke, Schubladen und sonstige Aufbewahrungsmöglichkeiten passt. Aber besser zu viel als zu wenig. Bin auch mittlerweile überglücklich dass ich noch 2 zusätzliche Lampen habe. Die hat nämlich nicht jeder. Mittlerweile wird es (proportional steigend zu jedem Ikea oder Dekoladenbesuch) immer wohnlicher. Ein wenig kahl ist es noch an den Wänden…hätte da wohl mal ein paar Fotos oder so mitnehmen sollen…aber das Gepäck, das Gespäck…


Das Bad ist klein und kompakt. Zum Glück hab ich eins allein…Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.


Die Küche ist ...ähm…wie sag ich das am besten…großflächenweise ungepflegt…da wollen wir jetzt nicht näher drauf eingehen. Ansonsten gibt es im Gemeinschaftsraum auch nen Fernseher. Da kann man dann auch mal Filme schaun, die sind meistens auf Englisch mit schwedischen Untertiteln. Sehr gut!


3 Kommentare:

ive hat gesagt…

uhaa, großes zimmer les und seh ich da....das schreit doch nach besuch!! hast du eigentlich ne anmeldeliste dafür? *g
viele liebe grüße nach oben von unten von der kleenen an die große
..ivonne

Katrin hat gesagt…

Miene Freunde sind immer willkommen! Am Besten bescheid sagen wann, und dann machen mer das klar!

Anonym hat gesagt…

"Man skall inte sälja skinnet förrän björnen är skjuten"

Hallo Katrin! Super, Dein Schweden-Blog! Ich hab mich komplett durchgewühlt. Klingt toll!
Liebe Grüße von der HdM in den Norden und:

"Små grytor har också öron"