Am Flughafen.
Ja, ich habe es geschafft. Zum ersten. Aus dem Zug am Flughafen Schönefeld ausgestiegen und gemerkt: es ist Sommer und ich hab für diese Temperatur enorm viel Gepäck am stecken. Was nun? Am besten einchecken. Und natürlich verläuft das nicht ohne Probleme. 4 Kilo zu viel Gepäck. Hmpf. Ok, dann folge ich den Rat der Dame am Schalter (sie wird schon wissen was sie tut!) und verstaue meinen Laptop außerhalb des Handgepäcks in meine bloßen Hände und lager stattdessen zahlreiche schwere Sachen in mein Handgepäck. Und tatsächlich. Es hat geklappt. Kein Übergewicht mehr. Zumindest in meinen Koffer. Lach. Wenn es doch immer so einfach wäre.
So und dann geht’s schon ab in – den Duty Free Shop! Schnell noch ne gefühlte 10milionen Liter Flasche Parfum zum unschlagbaren Schnäppchenpreis geholt und dann schon ab ans Gate. Und da stand ich und dachte nach, dann eine Stimme in meinem Ohr rief: "Frau Dietrich bitte zum Schalter". Doch kein Tagtraum sollte mich beehren, nein, die eiskalte, unerbittliche Realität sagte mir, ich müsste meinen Sitzplatz tauschen. Und ich dachte schon ich hätte doch irgendeine Flüssigkeit in meinem Handgepäck und dürfte jetzt nicht mehr fliegen. Damit soll man ja bekanntlich nicht scherzen.
Ab ins Flugzeug und raffiniert noch nen Fensterplatz abgestaubt. Wow, Berlin von oben. Fantastiko. Und diese Wolken unter uns. Oh und da ein flaues Gefühl in meinem Magen…aber es soll nicht wegen dem Flug sein, nein, ich hatte einfach noch nichts gegessen. „So dann nehm ich einmal bitte dieses Baguette.“ Unter uns wirkt alles wie auf eine Landkarte. Starr und wie gemalt. Und so esse ich mein Sandwich bei einer, wie ich es der Serviette entnehme, Geschwindigkeit von 750km/h. Wahnsinn.
Ich seh das Land wieder. Schweden! Da wollte ich auch hin. Mensch. Klasse, wie das funktioniert. Und schon die ersten Turbulenzen im Flug. Nein, hoffentlich kein schlechtes Omen. Landung geglückt. So und jetzt muss nur noch das Gepäck da sein. Yeah jackpot. Alles unbeschädigt da.
Auf zur Bahn. Und diesmal ausnahmsweise nicht allein, sondern mit 2 anderen Austauschstudentinnen. Und da wollen die uns doch tatsächlich am Schalter Plätze in der ersten Klasse andrehen. (die zwar immer noch viel billiger im Vergleich zu Deutschland sind, aber wenn schon denn schon.) Doch noch welche in der Zweiten bekommen. So noch geschwind die Zeit überbrücken. Trinken. Essen. Fertig.
Im Zug dann auch gleich einen formidablen Platz bekommen. Und jetzt erst mal schlafen.
Linköping!
In Linköping angekommen, werde ich zugleich von meiner Partner-Studentin (neudeutsch und zum prahlen: Peer student) abgeholt. Zum glück hatte sie ein Auto. Jaja das Gepäck. Im kleinen Ford Fiesta sind wir erst mal Schlüssel holen gefahren und haben dann, als wir das Zimmer gefunden haben, auch gleich eingecheckt. So und gesehen, dass kein Bettzeug da ist. Logische Konsequenz daraus: IKEA. Aber nur schnell. Ist ja schon spät. Und ähm. Ja nur das nötigste. Hat sogar geklappt. Der Ikea sah natürlich genauso aus wie überall. Ist wohl das Konzept.
Einkaufen ist nicht so leicht wie es aussieht.
So und jetzt noch was zu essen kaufen und ich bin zufrieden. Aber das ist gar nicht so einfach. Was ist denn hier los? Ich brauche allein vorm Butterregal eine halbe Ewigkeit. Wie viele verschiedene Sorten kann es denn geben, bitteschön? Nach einer Ewigkeit hab ich dann tatsächlich Butter, Knäckebrot, Shampoo, Käse, Marmelade, Kekse und Toilettenpapier eingekauft. Wow. Doch so viel. Kann doch morgen bestimmt gleich wieder gehen.
Naja wie hieß es doch gleich?
"Wer einkaufen geht, der sollte auch mit vollen Regalen rechnen." Püh. Sowas gabs früher nicht.
Bis denver, Freunde. katrin
4 Kommentare:
Välommen i Sverige! Hur står det till? Bra?
När kommer du till Stockholm ?
Linked you on my Blog ;)
http://hawaiiantropic.wordpress.com/
Micha
Spannend spannend alles! Werde schön verfolgen. Wünsch dir einen guten Start! Grüße aus Washington!
hi ich habe es geschafft ist richtig toll zu lesen wie es dir geht und was du alles erlebst unsere waage ging doch genau wünsche dir einen schönen samstag dicken kuss mutti
Fanstastiko, dass diese Wortneuschöpfung in deinem ausgeprägten Wortschatz ingesourced wurde :-)
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